Der Herstellungsprozeß des Rheingolds

Bekanntlich stellen eidgenössische Drucker das Rheingold im Auftrag der einzelnen Herausgeber her. Diese Druckereien arbeiten nach den höchsten international anerkannten Sicherheitsstandards. Bei manchen Sicherheitsfeatures hat das Rheingold sogar ein weltweites Alleinstellungsmerkmal. Beispielsweise sind wir die einzigen, die einen echt aufgedruckten Silber-Sicherheitsfaden in den Rheingold-Scheinen integrieren, da kann selbst der Platzhirsch Giesecke & Devrient nicht mithalten.

Von der Druckerei aus befördern Security-Spezialisten das Rheingold in extra dafür bereitgestellten Sicherheitsbehältern zu Treuhändern, die weitere Fälschungssicherheiten implementieren wie eine handgestempelte Paginierung u.a.
Die Firma Reiner hat uns dafür mit entsprechenden Maschinen versorgt, seit Neuestem kommt die patentierte Numerateur-Maschine B-6 zum Einsatz.

Die Commerzbank stiftete freundlicherweise die Banderolen, die links und unten im Bild zu sehen sind. Hier im Bild ist die erste Edition des Jahres 2014 in unterschiedlichen Fertigungsschritten zu sehen. Die in den Leitz-Sichthüllen gesicherten Rheingold-Scheine sind bereits von Experten endkontrolliert und als versandfertig markiert.

Edition201401inprogress

Im übrigen: Rheingold Vorläufer gab es bereits im alten China. Den Herstellungsprozeß des chinesischen Rheingolds hat uns Marco Polo überliefert.

Zitat: “In der Stadt Kambalu (=Peking) befindet sich die Münzanstalt des Großkhans Kublai Khan, von dem man wirklich sagen kann, daß er das Geheimnis der Alchemisten kennt, da er die Kunst versteht, Gold zu machen.

kublai_khan-233x300

Er lässt nämlich die Schale von den Maulbeerbäumen, deren Blätter den Seidenraupen als Futter dienen, abstreifen und nimmt davon die dünne Innenrinde, die sich zwischen der raueren Borke und dem Holz des Baumes befindet.Diese lässt er einweichen und in einem Mörser zerreiben, bis sie zu Brei geworden ist. Daraus wird das Papier gemacht, das dem aus Baumwolle hergestellten gleicht, aber ganz schwarz ist. Dieses wird nun in Goldstücke von verschiedener Größe geschnitten, die fast viereckig, aber meistens etwas länger als breit sind.“

Fast viereckig, aber etwas länger als breit? Vielleicht so:

Rheingold_0050er_300x159

nwo-spreewald

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