Der Rheingolder Bazon Brock zur Krise in der Ukraine

BazonBrock3Sat

Ein sehenswertes Interview. Mögen viele Mahner das Wort ergreifen, damit ein geplanter dritter Weltkrieg doch nicht stattfindet.

Hier geht es zur Mediathek: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=43382

Da die Mediathek recht schnell „depubliziert“. Hier ein Link zu youtube:

mit Leserkommentar:
Bazon Brock sagt in wunderbar klaren und klugen Worten die Wahrheit über unsere derzeitige Politik und die Freundschaft zwischen Gerhard Schröder und Vladimir Putin. Die Moderatorin der Sendung 3Sat Kulturzeit sieht dabei sehr blaß und „fremdgesteuert“ aus.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Rheingold veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Der Rheingolder Bazon Brock zur Krise in der Ukraine

  1. thewisemansfear schreibt:

    Alle suchen wir Bestätigung für unser Denken und Handeln, egal ob direkt oder indirekt. Hagelt es dagegen Kritik, wird abgeblockt: „Wir danken für das Gespräch.“ ZAPP
    Ein Stückweit menschliche Natur, die man verstehen muss, um die Geschehnisse auf der Welt einordnen zu können.

  2. ballkoenig schreibt:

    ferngesteuert würd ich gar nicht sagen. es sitzen schon die „richtigen“ leute mit der „richtigen“ meinung vor und hinter den kameras und vor allem auf den verantwortungsvollen positionen. vielmehr verwundert (oder amüsiert) mich der erhobene zeigefinger und die große empörung von frau mendelsohn. das ist eben journalismus 2.1: meinungs-, kampagnen- bzw. advertorial-journalismus.

  3. Helmut Wild schreibt:

    Durch die Bezugnahme auf die theokratisch-authoritaere Tradition des „Dritten Rom“ beweist Bazon Brock fundiertes Verstehen der Geschichte. Das Zentrum der Orthodoxie wurde von der orthodoxen Priesterhierarchie von Konstantinopel/Byzanz (das 2. Rom) nach Moskau (das 3. Rom) verlegt, kurz bevor Byzanz unter dem Ansturm des Islam im Jahre 1453 endgueltig gefallen war. Moskau ist die Gruendung der orthodoxen Priesterhierarchie. Putin handelt in der Tradition des authoritaeren orthodoxen, theokratischen Priesterreiches, das seit jeher tyrannische Herrscher zur Administration der weltlichen Macht-Dinge hervorgebracht hat.
    Fast alles deutet heute darauf hin, dass sowohl der orthodoxe Putin als auch mehr noch die amerikanische Machtelite an der Wiedererrichtung des Ost-West Gegensatzes interessiert sind.
    Ein Auseinanderbrechen der europaeischen Ost-West Beziehungen ist im amerikanischen Weltmachtinteresse. Durch die Bedrohung eines expansiven orthodoxen Russland wird die Vorherrschaft („Schutzherrschaft“) der USA ueber Europa gestaerkt.
    Andererseits fuehlt sich die moskowiter Orthodoxie ideologisch durch Westernisierung und Amerikanisierung bedroht. Die Theokraten nehmen gerne wirtschaftliche Nachteile in Kauf wenn es um die ideologisch-religioese Rettung ihres Imperiums geht.
    Zur Zeit ist die Ukraine Spielball dieses Ost-West Gegensatzes, der waahrscheinlich zur Aufspaltung der Ukraine fuehren wird.
    Genauso wie fuer Deutschland waere fuer die Ukraine eine strikte Neutralitaetspolitik zur Bewahrung oder zur Erringung der Unabhaengigkeit erforderlich.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s