Minuto und Rheingold

Gestern ging in Düsseldorf das Minuto Projekt an den Start. Wir wünschen von Herzen viel Erfolg!

Minuto, dem Rheingold recht ähnlich gestrickt, ermöglicht den Teilnehmern, die Scheine selber zu drucken. So sehen die Minutos aus:


(Adressfelder aus Datenschutzgründen fürs Internet nachträglich geweißt)

Wer Interesse hat, sich seine eigenen Minutos zu schöpfen, wende sich an die Organisatoren hier: http://www.solargourmet.de/?p=3181

Wer Interesse hat, zwischen den Währungen hin- und her  zu wechseln (solange Vorrat reicht), melde sich per e-mail (info at rheingoldregio punkt de)

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7 Antworten zu Minuto und Rheingold

  1. Pingback: SolarGourmet » Blog Archive » 5.7.2012: Historisches Datum

  2. Horst G Ludwig schreibt:

    Das halte ich eigentlich eher für eine schlechte Nachricht, da die Alternative wie Rheingold verwässert wird, ist aber wieder typisch deutsch. Ehe man sich Bewegungen anschliesst macht man lieber eine eigene bis die Bevölkerung überhaupt nicht mehr durchblickt. Sosehr sind wir ein zerstrittenes Volk und genau deswegen können wir auch immer wieder mit Leichtigkeit überrollt werden.
    Meine Kritik an allen legalen Freiwährungen ist grundsätzlich die, dass sie durch Nationalbank und Finanzministerium kontrolliert sind und dem eigentlichen Übel trotzdem dienen. Die Kenntnis über nationale und internationale Finanzwirtschaft ist weniger als bescheiden, sonst würde sich eine wirkliche freie Volkswährung niemals den Buchhaltungspflichten und Besteuerungen unterwerfen die mit dem Giftgelkreislauf (FIAT) zusammenhängen. Vorteil ist also nur in der Schöpfungsgeschichte jedweden Rheingolds, Chiemgauer und jetzt Minuto und genau deswegen mache ich persönlich auch mit, in der Hoffnung das hier noch grosses an psychologischer Öffentlichkeits- und Informationsaufklärung läuft.
    Im Grunde sollten wir alle die Konzepte von PARISER NOTE oder PAGARES aufnehmen und auf eine Eurobindung verzichten. Berechnungsgrundlage kann dazu 1 KG Kartoffel sein anstatt 1 Euro.

    • Kurator schreibt:

      Beim Rheingold wird lediglich eine Referenz zum Euro empfohlen, damit diejenigen, die noch in Euro auspreisen, dennoch eine einfache Preisliste in Rheingold kommunizieren. Es sollte jeder Rheingolder, der sein Angebot auf http://www.rheingoldmarkt.de einstellt eine Preisreferenz zu seinem Produkt eintragen. Dann ist auch währungsraumübergreifend klar, daß 1 kg Schweizer Almhüttenkäse einem Logenplatz in einem Theater in Düsseldorf entspricht. Wir sind dann unabhängig von einer Franken oder Euro-Referenz, haben einen stark diversifizierten Warenkorb mit Rheingold-Preisen und eine von scheiternden, alten Währungen völlig unabhängige Waren- und Leistungsdeckung.

      • Horst G Ludwig schreibt:

        Prima, Jobst, aber zur besseren Popularisierung sollte ein einziges Mass aller Berechnungsgrundlagen ausgerufen werden und auch volkswirtschaftlichen Sinn machen. Die zuerst gescheiterte Grundlage war Gold (gibt nicht genug davon) und die zweite (jetzt) reine virtuelle Geldschöpfung. Unser Hauptnahrungsmittel oder die menschliche Produktivitätskapazität wäre genau die Fairness auf die immer fleissig verzichtet wurde. Deswegen mein Vorschlag mit der Kartoffel als gemeinsamen Nenner. Früher war es einmal der Scheffel Salz und sogar Reiskörner, das passte dem Adel nicht………
        Beste Grüsse
        Horst

  3. Bettina Berens schreibt:

    Wir verstehen den Minuto als additive Währung, die darauf basiert, dass die Menschen wieder miteinander ins Gespräch kommen. Allein die Tatsache, dass Jost dabei war, zeigt doch schon, dass Diversität auch Kooperation bedeutet.

  4. Falko Schmidt schreibt:

    Minuto ist wie Bargeld, man kann es im Geldbeutel haben, aber leider nicht irgendwie in digitaler Form aufbewahren. Weil dann könnte man Minuto etwas außerhalb von der bevorzugten Region verwenden.
    Da ich als Kleinunternehmer eine eigene Homepage habe, akzeptiere ich auch Minuto als alternativer Zahlungsart. Ein bisschen Werbung schadet ja nicht 😉
    Wäre schön, wenn andere Kleinunternehmer auch mitmachen.

  5. Horst G Ludwig schreibt:

    Falko, Minuto ist eher wie Fei Leng und nicht Bargeld. Geld ist ein patentgeschütztes Produkt und wir sollten niemals die richtige pädagogische Aufklärung aus den Augen verlieren. Zahlungsmittel oder Ausgleichsmittel passt da eher und das ist keineswegs Haarspalterei. Finde ich toll was Ihr da macht und meine Anmerkungen sollen nur auf die Liebe ins Detail hinweisen. Eben weil niemals, und selbst an den Universitäten, auf die Geldentstehung eingegangen wird (ausser der Vortäuschung institutioneller Vorgänge) konnte alle unsere Volkswirtschaften so erbärmlich verarscht werden.
    Gruss
    Horst Ludwig

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