Der Rheingolder Volker Strübing zu den Piraten

Offensichtlich ist irgendwo Wahlkampf oder so und es werden symptomatische Lösungsansätze angeboten, unter denen wir dann wählen sollen.

Zitat aus dem Artikel:
„Achtung: Noch hast Du die Möglichkeit, diesen Beitrag nicht zu lesen. Wenn Du es doch tust, möchte ich hinterher keine Beschwerden darüber hören, dass der Inhalt dem fetzigen Titel nicht gerecht werde, sondern insgesamt zu versöhnlich sei. Die Überschrift wurde ausschließlich in der Hoffnung gewählt, möglichst viele Leute neugierig zu machen – ganz im Sinne einiger Piraten, die die Hauptaufgabe und -qualifikation eines Künstlers darin zu sehen zu scheinen, auf sich selbst aufmerksam zu machen.
Ich habe mir einige Aussagen der „101 Piraten für ein neues Urheberrecht“ vorgenommen und kommentiert.“
Der ganze, lesenswerte Artikel: bitte hier klicken

Volker Strübing schließt mit den Worten:
„Und was ist nun eigentlich genau meine Meinung? Wenn ich das nur wüsste und eine Lösung hätte, die allen und allem gerecht wird.“

Das Problem „Urheberrecht“ im alten Geldsystem ist wesentlich grundsätzlicherer Natur. Im übrigen wird sich die Thematik bald erledigt haben wie das Beispiel Griechenland zeigt, das in den Phasen des alten Geldsystems uns ein paar Schritte voraus ist. Die sind vollbeschäftigt, ihr Volksvermögen an übernationale Hedge-Fonds zu verscherbeln und sich in der gewollten Verelendung einzurichten. Was scheren in Griechenland Vergütungsmodelle für arme Künstler, die sowieso keine Zeit und Geld mehr haben, Kultur herzustellen? Was wird es uns erst scheren, wenn der Fiskalpakt, die ungezählten Bail-Outs alten Geldes ihre Wirkungen zeigen?

Ein Leserkommentar gibt Aufschluß:
„Die Menge des für Medienkonsum zur Verfügung stehenden Einkommens der Menschen ist begrenzt. Sie verteilt sich auf die Urheber, die Produzenten und die Vermittler. Und sie konkurriert mit den lebensnotwendigen Ausgaben für Wohnen, Heizen, Essen, Gesundheit, Vorsorge und den nicht notwendigen schönen Dingen wie schöner Wohnen, leckerer Essen, Sport und Spiel.
Dadurch, dass jemand sich kostenlos und illegal ein Lied, ein Buch oder einen Film herunterlädt, wird die zur Verfügung stehende Menge nicht geringer. Wenn die Energiekosten steigen oder die Reallöhne sinken schon.“

Sehr richtig beobachtet, da es den Ansatz der Rheingolder artikuliert.

Wir folgen nicht dem Beispiel Griechenlands mit seiner Einkommensverhinderung durch Sparen und Tilgen, sondern schaffen uns ein schuldfreies Zahlungsmittel, das wir zur gegenseitigen Wertschätzung verwenden. Wir sind nicht auf kostenloses downloaden angewiesen, wie wir auch vom Künstler erwarten, daß er im Gegenzug die vereinnahmten Rheingold verwendet, um uns in Einkommen zu halten.

Deswegen meine Aufforderung als Kurator: Bestellt bitte mit Euren Rheingold ausreichend DVDs bei Volker Strübing. Er wird sich mit Einkäufen bei Euch revanchieren.


Direkt beim Künstler für 28 Rheingold erhältlich

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