Schweden und Kanada schaffen das Bargeld ab

Die Zeitung Die Welt frohlockt und verspricht eine Welt ohne Kriminalität. Ihr fällt auch auf, daß die sicherlich bald auch bei uns promotete Agenda eine ist, die der darbenden, nur noch durch Steuergelder-Bailouts überlebenden Finanzwirtschaft neue Wachstumsimpulse gibt.

Zitat:
Für jede Transaktion müsse sie umgerechnet etwa 60 Euro-Cent an ihre Bank abgeben – und ein Gesetz verbiete es ihr, die Kosten an ihre Kunden weiterzugeben, sagt die Stockholmer Kioskbetreiberin Hanna Celik. Bei der Entwicklung gehe es also nicht nur um eine Vereinfachung des Alltags, sondern auch um das Profitstreben der Finanzinstitute“ Ganzer Text: bitte hier klicken

Auch Kanda plant die Einführung eines MintChips, den sogar kleine Kinder mühelos bedienen können. In die Kleinen implantiert, verlieren die Kinder auch kein Geld mehr. Bei Nutzvieh ist die Verchippung ja auch gesetzlich vorgeschrieben. Ganzer Text: bitte hier klicken.

Nicht nur die Sicherheit wird dadurch gefördert, auch die Gesundheit der Bürger läßt sich so steigern. Da ja dann alle Einkäufe nachvollziehbar sind, kann man diejenigen, die auffällig viel Alkohol einkaufen, automatisch ermitteln und denen -da ja offensichtlich ein Alkoholproblem vorliegt- einen Sozialarbeiter vorbeischicken, der die Trinkgewohnheiten überprüft. Das ist in Schweden schon lange Praxis, da dort Alkohol nur gegen Vorlage der Identitätskarte gekauft werden kann. Man kann künftig die Krankenkassenbeiträge gerechter machen, indem sie nach den erfaßten Ernährungsgewohnheiten festgesetzt werden. Schweinebraten ist ja schließlich ungesund. Es ließe sich auch automatisch ermitteln, wer falsche Bücher liest und so möglicherweise sozial auffällig wird. Präventiv ließen sich viele Fehlentwicklungen verhindern.

Wir können aber auch Rheingold verwenden. Es liegt an uns.

Interessanterweise wird diese geplante Entwicklung schon in der Bibel beschrieben. Hochwürden Dr. Pfarrer Eger zitiert aus dem Johannes Evangelium:

Und es macht, daß die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte allesamt sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen. Quelle bitte hier klicken

Unsere öffentlich-rechtlichen Sender loben die Entwicklung in diesem interessanten Video, das beschreibt, wie schön eine bargeldlose Gesellschaft sein wird.
Zitat: „Die Prozedur dauert nur wenige Sekunden und dann heißt es: Partytime!“

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16 Antworten zu Schweden und Kanada schaffen das Bargeld ab

  1. Sudelnase schreibt:

    beängstigend….!

  2. Helmut Josef Weber schreibt:

    Und wie kann man dann noch Politiker bestechen?
    Dann wüsste sogar Schäuble, von wem er die Millionen bekommen hat.
    Und Kohl könnte man ganz einfach nachweisen, wo er die Millionen her bekommen hat.
    Womit hätte Friedmann sein Kokain bezahlt?
    Graf Lambsdorff hätte es wiederum einfacher gehabt, denn 100 Millionen, kann man sichtlich besser per Chip transportieren; dafür gab es für die Schlepperei auch nur 1 Jahr auf Bewährung.
    Wenn ich Bankräuber wäre und gleichzeitig Gesetze machen könnte, wäre Bankraub eine Ordnungswidrigkeit.
    Und korrupte Politiker werden in Deutschland nie zulassen, dass man ihnen ein Köfferchen voll
    Chips nachweisen kann.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  3. Arabische Namen schreibt:

    @Sudelnase

    Beängstigend? Ich find kein Wort hierfür, ist schon heftig, Immer wenn man denkt schlimmer gehts nimmer, kommt von irgendwo her eine noch inhumanere idee hergeflogen.
    Das Leben scheint sich mitlerweile echt zu verändern. Ich möchte meinen, nicht jede Änderung ist ein Fortschritt, und nicht jeder Fortschritt ist unbedingt gut.

    Meine Meinung!

  4. Pingback: Schweden und Kanada schaffen das Bargeld ab « schlechtmenschen

  5. Sundance schreibt:

    Zitat_da ja offensichtlich ein Alkoholproblem vorliegt- einen Sozialarbeiter vorbeischicken, der die Trinkgewohnheiten überprüft._ende

    Na wenn der nur alle 1/4 Stunde einen Strich machen kann , ist der eingeschlafen, bevor ich breit bin!

  6. Sundance schreibt:

    Übrigens wird das immer fehlinterpretiert: Es gibt kein Alkoholproblem, nein, es gibt ein generelles Problem, entweder in der Familie,im Staat oder der käuflichen Politik,in der Zukunftsaussicht, usw…. Die können echt 3 Kreutze machen, das ich was trinke, oder wäre es Ihnen lieber, wenn ich das Geld spare und mir ’n Utzi kaufe ?

    Wenn ich mir so manche Politiker anhöre, dann klinkt das für mich oft so, das sie die Ohrfeige haben wollen, die ich zur genüge bekommen habe. Okey, wenn ihr dann dem Alten Testament euch verpflichtet fühlt und der Psychoanalyse von Freud(was letztendlich das Selbe ist), will ich euch den Gefallen wohl tun, ihr müsst nur noch etwas länger betteln–ich bin ein unwahrscheinlich geduldiger Mensch, das lernt man, wenn man Kinder hat !

  7. Kurator schreibt:

    Einen interessanten Aspekt beleuchtet Nikolaus Jilch in der Zeitung diepresse.com:
    Zitat: „Italien gilt als traditionelle Bargeldgesellschaft. Viele Italiener haben bis heute nicht einmal ein Bankkonto, die Italiener haben am wenigsten Privatschulden in der Eurozone. Der neue
    Premier Mario Monti will seine Bürger aber umerziehen.
    Unterstützung bekommt der ehemalige Goldman-Sachs-Berater Monti von den Banken, die vor allem ein Geschäft wittern: Jeder Kreditkarteninhaber ist ein potenzieller Schuldner. Außerdem verdienen die Banken an Karten- und Transaktionsgebühren.“
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/748655/Der-Krieg-gegen-das-Bargeld?
    Klar, Verschuldung macht vom Gläubiger abhängig, die Zinslast nimmt Einkommen weg zugunsten Goldman-Sachs

  8. Jörg Starkmuth schreibt:

    Wieder mal knapp am BILD-Niveau vorbeigeschrammt … Der MintChip ist laut Wikipedia als anonymes(!) Zahlungsmittel geplant, also vergleichbar mit der bei uns schon lange etablierten GeldKarte – digitales Bargeld. Und von Implantation ist keine Rede. Aber wenn’s halt so schön zum Evangelium passt, verschiebt der Prediger gern mal subtil den Fokus … 😉

    • Kurator schreibt:

      Umpf, ok, 🙂 jedoch habe ich Zweifel, ob die versprochenen Anonymisierungen technisch gehen, wenn schon die BitCoin-Protagonisten einräumen, daß eine Nachverfolgung ihrer „anonymen“ Zahlungsvorgänge möglich ist. Politisch gewollt wird die Anonymität doch nicht sein, das sollte doch klar werden. Ich vermute, daß eine Implantation im Namen der Sicherheit und Kriminalitätsbekämpfung nahegelegt wird.
      Zum „Segen“ der Implantation wird wohl hier http://geldseite.wordpress.com demnächst eine Serie erscheinen.

    • Schubiak Schmollacks schreibt:

      @Joerg Starkmuth – Arbeiten Sie etwa bei irgendeiner Kackbank oder so? Ich habe noch etwas Puderzucker zu verschenken, den koennen Sie unserem Handbike-Athleten durch den Allerwertesten blasen, man wird Sie dafuer bestimmt mit dem Bundesverdienstkreuz oder irgend einem anderen Mist belohnen. Leute mit solcher Meinung wie der Ihren, werden bitterst benoetigt. „Anonymes Zahlungsmittel“. Volksverarschung vom Feinsten. Muss das jetzt beenden, mir ist es zum Kotzen

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