Ben Bernanke folgt Silvio Gesell

Ben Bernanke, der Chef der bedeutendsten Zentralbank der Welt, greift die Ideen des argentinisch-deutschen Wirtschaftswissenschaftlers Silvio Gesell auf, der bereits von den Größen der Ökonomie John Maynard Keynes wie Irving Fisher gelobt wurde und weist die Federal Reserve (FED) an, zukünftig zinsfreies Geld zu schaffen.


Ökonom Silvio Gesell

Damit kommt Ben Bernanke dem Rheingold-Prinzip nahe.

Das Rheingold-Prinzip bezieht sich zwar weder auf Keynes, Gesell noch Fisher, verwirklicht aber zinsfreies Geld und eine dezentrale, waren- wie leistungsgedeckte Geldschöpfung.


Greenspan, der Vorgänger von Bernanke

Bernanke hat jetzt nur ein Problem, weil er nun mal kein Rheingold zur Verfügung hat:
1. Die Zinsfreiheit erreicht die Kreditnehmer nicht. US-Amerikaner zahlen fast 30% auf ihre Kreditkartenschulden und die Eigner der Banken werden das nicht ändern.
2. Bernanke kann Zinsen festsetzen wie er will, wenn keiner Kredite nachfragt, weil wegen der gleichzeitigen „Spar“politiken fast aller Länder Investitionen sich nicht lohnen, wird keiner investieren und so Einkommen schaffen können.
3. Die Banken werden sich aber eindecken, die sind ja nicht blöd. Die werden sich schon eindecken, weil hallo, weil es umsonst ist und weil es sonst eine andere Bank macht.
Wir können also in der Finanzwirtschaft bald völlig unbegründete „Bubbles“ erleben und beispielsweise Aktienkurse, Ölpreise, Nahrungsmittel völlige gaga-Werte erreichen sehen, was wiederum Renditedruck auf die Firmen, die Reales produzieren, ausübt. Lohnsenkungen und Preisinflationen werden die Folge sein. Wunderbar.


Clara Schumann auf dem 50er Rheingold

Da haben wir Rheingolder es entschieden besser. Die Zinsfreiheit erreicht uns Leistenden direkt. Und sollten wir eines Tages uns Zinsen zahlen wollen, können wir das selber entscheiden. Der Zins ist dann eh unser.

Und wir können und werden die Kaufkraft unseres eigenen Rheingolds bei steigenden Arbeitserträgen aufrecht erhalten.

Hier hat der renommierte Wirtschaftsfachjournalist Philipp Löpfe in der Schweizer Zeitung tagesanzeiger.ch Bernankes neue Vorgaben beschrieben und mit dem WIR-Projekt, das rheingoldähnlich schon seit Jahrzehnten in der Schweiz die Prosperität sichert, verglichen.

Hier geht es zum Tagesanzeiger: bitte hier klicken

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