Dr. Erhard Glötzl ist nun Rheingolder

Erhard Glötzl ist ein österreichischer Mathematiker, Chemiker und Ökonom sowie ehemaliger Vorstandsdirektor der Linz AG i.R. und nun auch Rheingolder. Er ist Lektor für Finanzwirtschaft an der Donau-Universität Krems. Aktuell gilt sein Forschungsinteresse der Ökonomie, insbesondere der Problematik der gesamtwirtschaftlichen Verschuldung und der „Ohnmacht der Schuldner.“

Er beschreibt sehr schön den Fehler des alten Geldes hier:

„In einer abgeschlossenen Volkswirtschaft ist die Summe aller Schulden stets gleich hoch wie die Summe aller Guthaben.“

Die wesentliche sachliche und politische Konsequenz, die er daraus zieht ist, dass:

  1. Schuldenabbau in Summe immer nur dann möglich ist, wenn auch gleichzeitig Guthaben entsprechend abgebaut werden,
  2. Schuldenabbau in Teilsystemen (z.B. Staat) immer nur dann möglich ist, wenn entweder gleichzeitig Guthaben abgebaut werden oder andere Teilsysteme (z.B. private Haushalte oder Unternehmen oder das Ausland) ihre Schulden entsprechend erhöhen.
  3. jeder, der einen Abbau der Staatsschulden fordert, gleichzeitig sich dazu bekennen muss, welche Guthaben abgebaut werden sollen oder von wem diese Schulden übernommen werden sollen.

Quelle: Wikipedia

Glücklicherweise ist unser Rheingold so konstruiert, daß übermäßiges Sparen (die spiegelbildliche Verschuldung) von Anfang an verhindert wird, die heute beklagten Problematiken sich also gar nicht ergeben können.

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