Kunsthalle am Hamburger Platz und das Rheingold

Nun ist auch die Kunsthalle am Hamburger Platz in Berlin (Kunsthochschule) Rheingolder geworden.

Hier stellt die Kunsthalle ihren eigenen Rheingold-Schein vor:

Wir laden herzlich ein:

WAKATSÔNGO

Ausstellung in der KUNSTHALLE am Hamburger Platz
Gustav-Adolf-Straße 140
13086 Berlin

16.02. – 05.02.2012

Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr

Eröffnung: 15.01.2012 16:00 Uhr

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:

Moussa Sawadogo, Issiaka Savadogo, Hyacinthe Ouattara, Boureima Ouédraogo, Caroline Streck, Katharina Sossong, Jochen Follmar, Natalie Brück, Frederic Ehlers, Daniela Nadolleck, Matthias Wermke, Elisabeth Matthewes, Katharina Jungen, Merlin Ortner, Janne Kummer, Shira Wachsmann, Else (Twin) Gabriel, Dirk Peuker, Christian Obermeier, Thaddäus Hüppi

Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse eines künstlerischen Projektes mit vielen Beteiligten. Im Zentrum stehen Arbeiten von vier Künstlern aus Burkina Faso und sechzehn Künstler/innen aus Saarbrücken und Berlin.

Moussa Sawadogo, Issiaka Savadogo, Hyacinthe Ouattara und Boureima Ouédraogo waren als Gäste der HBKsaar im September 2011 für vier Wochen in Saarbrücken und Völklingen und arbeiteten während ihrer Residency mit jungen Künstlern/innen aus Saarbrücken zusammen. Für die HBKsaar wurde der Aufenthalt betreut von Jan Engels und Katharina Ritter.

Ausgehend von der Kunst und dem gemeinsamen Arbeiten wurde in dem vielseitigen Künstleraustausch zwischen Saarbrücken, Ouagadougou und Berlin die produktive Spannung zwischen Eigenem und Fremden oder Fremden im Eigenen untersucht. Immer wieder wurde in gemeinsamer künstlerischer Praxis bei den konkreten, vortheoretischen Fragen angefangen, um ohne die Umwege, Absicherungen und Ausflüchte des approbierten postkolonialen Diskurses diesseits des Gutgemeinten das Gutgemachte zu praktizieren.

„WAKATSÔNGO“: Das Wesentliche wird oft nebenbei ausgedrückt, etwa in der Art, wie jemand den Kopf beim Zuhören hält, wie jemand einen Raum betritt oder wie ein scheinbar zufälliger Nebensatz oft die eigentliche Aussage enthält. Das Wie von Kommunikation, der bewusste oder unbewusste Stil der Inszenierungen unseres Alltags – das sind zentrale Themen der heutigen Kunst. Das Projekt „WAKATSÔNGO“ hinterfragt scheinbar Selbstverständliches und betrachtet Selbst- und Fremdwahrnehmung genauer. Gesehenes wird schnell mit Bekanntem und Halbwissen abgeglichen, es wird identifiziert und Zusammenhänge werden konstruiert. Genaueres Betrachten dagegen führt oft zu Irritation und Nachdenklichkeit. Diese Verunsicherung trägt dazu bei, den eigenen Standpunkt zu hinterfragen. Im kulturellen Austausch mit Afrika betrachten alle Beteiligten das nahe Fremde, die eigene aktuelle Kunst, anders. Was ist das Selbstverständnis des Künstlers – in Europa, in Afrika? Wie und warum unterscheiden sich unsere Vorstellungen?

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