Krisenfrei.de stellt das Rheingold vor

Krisenfrei.de ist eine Seite, die viele Interviews zum Geldsystem veröffentlicht hat und die Meinung vertritt, daß das herrschende Geldsystem an die Wand fahren wird.

So führt krisenfrei.de aus:

Zitat:
Das Zinsgeldsystem mit unendlicher Geldmengenausweitung führt immer wieder zu Blasen an den Finanzmärkten. Darauf haben schon Mises und Hayek (Österreichische Schule) hingewiesen.


Ludwig Heinrich Edler von Mises
(* 29. September 1881 in Lemberg; † 10. Oktober 1973 in New York)

Zinszwangsgeld, welches durch die Zentralbanken kontrolliert und geschaffen wird, ist „schlechtes“ Geld. So lange aber Zentralbanken Geld aus dem Nichts schöpfen, und unsere verantwortlichen Politiker „soziale Gerechtigkeit“ nicht beabsichtigen, werden weiterhin die Eliten von dem Zinsgeldsystem profitieren.

Bankrotte Banken, insbesondere deren Großsparer (Milliardäre) werden mit dem staatlichen Zinsgeldsystem in zweierlei Hinsicht am Leben erhalten, indem:

1. die Geldmenge erhöht wird und
2. der Steuerzahler durch Rettungspakete (HRE, IKB, u.v.a. mehr) dafür gerade stehen muss

Das Zinsgeldsystem dient nur allein den Großsparern, die wegen der Zinsen ihr Vermögen den Banken leihen, anstatt es in Umlauf zu bringen. Zinseinnahmen sind leistungsloses Einkommen, für das letztendlich der Bürger auf alle Produkte, die er erwirbt, zahlt. Und ebenso durch Steuern, die regelmäßig vom Staat erhoben werden.

Könnte freies Marktgeld (z.B. Gold, Silber, Rheingold oder regionales Geld …) dem Geldschöpfungsprozess der Zentralbanken ein Ende bereitet werden?

Rheingold besteht aus einem textilen und reißfesten Spezialpapier und wird nach einem alten Druckverfahren in einer schweizerischen Druckerei hergestellt .

Seit September 2006 ist Rheingold im Raum Düsseldorf ein bekanntes und zugleich unter allen Teilnehmern ein akzeptiertes Tauschmittel.

Rheingold ist keine Währung, sondern lediglich ein Tauschmittel, das aus formaljuristischen Gründen als ein Gutschein zu betrachten ist und auf der Leistungsdeckung der Teilnehmer basiert. Diese Gutscheine gibt es in der Stückelung 1, 2 , 5, 10, 20, 35 und 50 und sollte stets nach oben aufgerundet werden. Die Rückseite der Gutscheine kann von den jeweiligen Teilnehmern (Rheingolder) individuell gestaltet werden lassen, z.B. mit einem Firmenlogo oder wie auch immer.

Ganzer Text hier: bitte hier klicken

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Geldsystem, Pressespiegel abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Krisenfrei.de stellt das Rheingold vor

  1. Mademoiselle Zelie schreibt:

    Ein Tauschmittel ist überhaupt sehr praktisch, wie diese Geschichte zeigt:

    Mademoiselle Zelie, eine Sängerin des Pariser Theatre Lyrique, machte so um 1860 eine Weltreise, bei der sie auf die Idee kam, auf einer Südseeinsel ein Konzert zu geben. In einem Brief an ihre Tante in Paris schilderte sie ihre Erlebnisse. Sie hatte durch das Konzert eine schöne Einnahme.

    Sie schreibt: «Auf mich fiel, wie Du Dir denken kannst, der größere Teil der Einnahmen. Ich erhielt allein ein Drittel. So hatte ich also im Tausch gegen mein Lied aus ‹Anna Bollena›, für ein Duo der Norma und Adalgisa, für eine Arie aus der ‹Lucia› und für das Lied ‹Oh, welche Lust Soldat zu sein› als Zahlung meines Anteils an 860 Eintrittskarten gestern Abend einkassiert: 3 Schweine, 23 Welschhühner, 44 Hühner, 500 Kokosnüsse, 1200 Ananas, 120 Maß Bananen, 120 Kürbisse und 1500 Orangen.
    Was nun machen mit dieser Einnahme? In der Markthalle von Paris würden sie wohl 4000 Francs wert sein, vorausgesetzt, dass die Kokosnüsse und die Bananen noch essbar wären. 4000 Francs wären nicht übel für das Absingen von fünf Stücken, obgleich nach dortigem Maßstab nicht ganz ein Schwein auf das Lied kommt, oder nicht ganz fünf Welschhühner. Aber hier, wie all das Zeug wieder verkaufen, wie es zu Geld machen?
    Die Sache liegt so, dass kaum zu hoffen ist, dass man bei den Insulanern Geld findet, die ja das Vergnügen zuzuhören, selbst mit Kokosnüssen und Kürbissen bezahlt haben. Die wenigen Münzen, die auf der Insel vorkommen, dienen zur Bezahlung der Steuern, weil Seine Majestät, der König von Makea, sieh nicht dazu versteht, dass man ihm Kisten mit Gemüse und Geflügel als Steuerzahlung ins Haus bringt.
    Was ist nun mit dieser Einnahme zu machen? Soll ich sie verzehren? Man sagt mir, dass morgen ein Spekulant von der benachbarten Insel Mangea kommen soll, um mir und meinem Kollegen Kaufofferten in klingender Münze zu machen.
    Inzwischen geben wir unseren Schweinen, um sie am Leben zu erhalten, die Kürbisse zu fressen, die Puten und Hühner verzehren die Bananen und Orangen, so dass ich, um den animalischen Teil meiner Einnahme zu erhalten, den vegetabilischen opfern muss.»

    Über die Gestaltung des Tauschmittels bildet sich eine komplexe Gesellschaft aus. Eine Goldwährungsgesellschaft sieht anders aus, als eine Gesellschaft, die Rheingold verwendet!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s