Argentarius – Vom Gelde

In den zwanziger Jahren gab es einen jüdischen Bankdirektor in der Weimarer Republik, der er es sich bei all dem Elend (Hyperinflation, danach die Große Depression) zur Aufgabe gemacht hatte, seinen Sohn über das Geldsystem, so wie er es verstand, aufzuklären.

Leider ist dieses Buch nicht gegen Rheingold erhältlich. Wir können es also nur kostenlos als pdf herunterladen. Obwohl das Buch von Argentarius noch der Welt goldgedeckter Währungen verhaftet ist, zeigt es doch deutlich, weshalb unser altes Geld periodisch immer und immer wieder crashen muß.

Hier eine pdf mit dem kompletten Text zum freien Herunterladen: bitte hier klicken

Hier offenbart der jetzige Verleger, weshalb er sich für ein Geldsystem interessiert, das die Menschen periodisch in die Verelendung schickt:

Zitat:
„Ich selbst las das Buch (Argentarius – Vom Gelde) in den folgenden Jahren drei Mal und war schließlich in der Lage mein Einkommen zu vervielfachen und in dem Spiel um Geld und Vermögen mitzuspielen, das manche Leute scheinbar so gut beherrschen.“

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2 Antworten zu Argentarius – Vom Gelde

  1. Ahasus schreibt:

    Das Buch ist wirklich spitze, denn es macht klar, wo Geld wirklich „geschaffen“ wird und dass nur dann Wohlstand enstehen kann, wenn Güter oder Leistung damit verbunden sind. Deshalb finde ich auch das obige Zitat mit der „Vervielfachung des Einkommens“ ziemlich seltsam. Ich bezweifle, dass dieser Leser nach dem dritten Mal Lesen begriffen hat, worum es in dem Büchlein geht, denn es geht hier definitiv nicht ums Spielen und Zocken, sondern genau das Gegenteil: um das Anbieten realer Werte und Leistungen, die im Markt besonders nachgefragt werden und zwar zu einem guten Preis. Nur dann erziele ich ein gutes Einkommen und kann Vermögen anhäufen. Das hat wenig mit Spiel zu tun. Im Markt gibt es eben Leistungen, die besser bezahlt werden als andere und das sind oft anspruchsvollere Positionen und Tätigkeiten, wo ich nicht ganz so einfach ersetzbar bin … und wofür ich natürlich bestimmte Kompetenzen benötige. Das Einkommen einfach so zu vervielfachen gehört ins Land der Träumereien.

  2. Ahasus schreibt:

    So, hab gerade die letzte Seite gelesen. Alles ziemlich spannend und wär an mehr interessiert 🙂 Da gibts einen Sammelband „Vom Gelde“, der enthält:
    – Vom Gelde (1921) …dieses PDF
    – Valuta (1921) … leider nicht im PDF enthalten
    – Währungsnot (1923) … auch nicht im PDF

    Gibts die auch irgendwo im Netz?

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