Ich pass‘ auf den Ring auf

Die Rheingolder von PS Record thematisieren den Rheingold Mythos in ihrem Song „Party, Party“, das Projekt wurde komplett mit Rheingold gestemmt.

Original Musikvideo – PS Record:

Der Rheingold Mythos – Wie ging der denn noch mal?
Auszug aus der Rheingoldregio Website:

„Auch das Nibelungenvolk, das zum ewigen Wirtschaftswachstum verdammt im Hamsterrad des ewigen Produzierens um seiner selbst willen verharrt, kann man nur bemitleiden. Klug, wer dem Ringe und dessen Fluch nicht erliegt, dem Neidspiel abschwört und die Liebe bejaht.

Das Rheingold gehört in die Hände der Rheintöchter und wir verwenden stattdessen lieber das Rheingold, das wir uns selber schaffen, damit kein Unglücklicher unter uns je wieder in die Versuchung kommt, in die Falle Alberichs zu tappen und Unglück in unsere Welt zu tragen, indem er sich des Goldes der Rheintöchter bemächtigt.“

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Eine Antwort zu Ich pass‘ auf den Ring auf

  1. Ich schreibt:

    Stefan Wehmeier nimmt noch einen anderen Mythos, um das Geldsystem zu hinterfragen: Das Christus-Mysterium!

    Er schreibt im Text „6 Gleichungen mit 9 Unbekannten“ folgendes:
    Seit der Weiterentwicklung der menschlichen Kultur von der zentralistischen Planwirtschaft ohne liquides Geld (Ursozialismus bzw. Staatskapitalismus) zur freien Marktwirtschaft (Paradies) mit Geldkreislauf (Baum des Lebens), dem „Auszug der Israeliten aus Ägypten“, verfügt der unbewusste Kulturmensch (Adam) über eine selektive geistige Blindheit (religiöse Verblendung) gegenüber dem Privatkapitalismus (Erbsünde).
    Die Programmierung des kollektiv Unbewussten mit dem künstlichen Archetyp Jahwe = Investor war erforderlich, um einigermaßen angstfrei in einer fehlerhaften Makroökonomie überleben zu können, in der der Krieg der Vater aller Dinge war – bis zur Erfindung der Atombombe.

    Die originale Heilige Schrift – die Bibel nur bis Genesis 11,9 – behandelt immer und ausschließlich die Basis allen menschlichen Zusammenlebens (Makroökonomie) und die elementarste zwischenmenschliche Beziehung (Geld):

    (001) Wer die Erklärung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken.
    (044) Wer den Vater lästern wird, dem wird man vergeben; wer den Sohn lästern wird, dem wird man vergeben; wer aber den heiligen Geist lästern wird, dem wird man nicht vergeben, weder
    auf der Erde noch im Himmel.
    (055) Wer nicht seinen Vater hasst und seine Mutter, wird mir nicht Jünger sein können. Und wer seine Brüder nicht hasst und seine Schwestern und nicht sein Kreuz trägt wie ich, wird meiner nicht würdig sein.
    (105) Wer den Vater und die Mutter kennen wird, er wird Sohn der Hure genannt werden.
    (106) Wenn ihr die zwei zu einem macht, werdet ihr Söhne des Menschen werden. Und wenn ihr sagt: „Berg, hebe dich hinweg!“, wird er verschwinden.
    (113) Seine Jünger sagten zu ihm: „Das Königreich, an welchem Tag wird es kommen?“ Jesus sagte: „Es wird nicht kommen, wenn man Ausschau nach ihm hält. Man wird nicht sagen: „Siehe hier oder siehe dort“, sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht.“

    Mutter = Summe aller Ersparnisse, Hure = Finanzkapital,
    Brüder und Schwestern = Sachkapitalien, Berg = Rentabilitätshürde, Tod = Liquiditätsfalle,
    Vater = Kreditangebot, Sohn = Kreditnachfrage, heiliger Geist = umlaufgesichertes Geld,
    Königreich = Natürliche Wirtschaftsordnung

    Jesus von Nazareth war das größte Genie aller Zeiten. Er entdeckte als erster Denker die
    einzige Möglichkeit, wie Menschen wirklich zivilisiert zusammenleben können: das
    Grundprinzip der absoluten Gerechtigkeit als Basis für die ideale Gesellschaft! Wäre Jesus
    der moralisierende Wanderprediger gewesen, zu dem ihn die katholische Kirche machte,
    wüssten wir heute nicht, dass es ihn jemals gegeben hat, denn die Moral ist eine irrelevante
    Größe: Solange es möglich ist, einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit
    anderer (Frucht vom Baum der Erkenntnis) zu erzielen, wäre selbst dann, wenn alle
    Menschen „gut“ wären, der nächste Krieg unvermeidlich. Andererseits: Sind leistungslose
    Kapitaleinkommen eigendynamisch auf Null geregelt, bedeutet es prinzipiell das Beste für
    alle, wenn jeder Einzelne nur das Beste für sich anstrebt. Der Moralbegriff löst sich auf.

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