Rheingold – Die Selbsterklärung

Was erklärt denn ein Rheingolder, wenn er Rheingolder wird?

Folgendes erklärt ein Rheingolder:

Ich verspreche, daß ich meine eigenen Gutscheine durch Einkaufen lebendig machen werde.

Weiterhin, daß ich meine eigenen -wie die der anderen- Gutscheine gerne verdienen möchte.

Sollte ich über eine Webseite verfügen, werde ich einen Rheingold Willkommens Button auf meiner Webseite hochladen. Verfüge ich über ein Ladengeschäft klebe ich deutlich sichtbar neben VISA; MasterCard und EC einen Rheingold Willkommens Button.

Freunde, Bekannte, Lieferanten und Kunden in meinem Umfeld werde ich aus Eigeninteresse für das Rheingold begeistern.

Mein Angebot lautet wie folgt: hier wird dann das eigene Waren- und Leistungsangebot beschrieben.

Habe ich keine Lust mehr auf meine eigenen Gutscheine, dann vernichte ich sie (oder eine gleiche Menge Gutscheine anderer Emittenten) wieder.

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4 Antworten zu Rheingold – Die Selbsterklärung

  1. Bronkhorswt schreibt:

    Es ist und bleibt aber immer nur ein versprechen,auch der Rheingold ist nur Papier und hat keinen eigenen Wert,sondern nur das man darauf vertraut,wie beim Dollar oder Pfund und darum liebe ich meine seid zwanzig Jahr.gesammelten Silber und Goldmünzen !!!
    Ein Jude (Bänker) sagte mal, das nenne ich konzentriertes Geld (Gold,Silber)!!! Noch nen Kommentar !

  2. Kurator schreibt:

    @Bronkhorswt
    Daß Gold und Silber als Tauschmittel völlig versagt, bestätigst Du selber: Seit 20 Jahren gammelt wertloses Edelmetall bei Dir rum. Wenn dann die Volkswirtschaften wegen gehorteten Geldes endgültig den Bach runtergegangen sind und beispielsweise keine Eier mehr produziert werden, wirst Du -oh wie überrascht- merken, daß man Gold nicht essen kann und Dein „wertvolles“ Unzengeld gegen ein einzelnes Ei eintauschen.

  3. Bronkhorst schreibt:

    Das alt Byzanz hat über 800 J. existiert mit Gold u.Silber,Rom ging unter als es die Münzen verfälscht hat,selbst unsere Kaisergoldmünzen kannst du heute noch gegen Papierlappen einwechseln,aber keinen zwanziger aus Papier dieser zeit wird man dir abnehmen und noch in Tausend J.wird das so sein !Und jeder Bauer wird dir für eine Silbermünze einen Sack Kartoffeln geben !

  4. Kurator schreibt:

    Natürlich existieren Länder irgendwie mit den miesesten Geldverfassungen, nur halt wie. Einfach mal wenigstens bei Wikipedia sich schlau machen über die elende Geldverfassung in Byzanz. Das häufigste Wort dort ist „Verschlechterung der Münze“. Das ist in der Not seit alters her immer die Lösung, wenn man fatalerweise seinen Wohlstand an ein nutzloses Metall bindet. Zum Schluß haben die armen Byzantiner sogar Jesus auf ihre Münzen geschrieben. Genutzt hat es wenig. Alle goldgedeckten Reiche sind bislang untergegangen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Byzantinische_W%C3%A4hrung

    Da Gold in der Tat unvergänglich ist, wirst Du tatsächlich immer irgendetwas dafür bekommen. Zum Beispiel ein Ei oder Papierlappen, wie Du schreibst. Als Geldverfassung taugt es nicht, wie uns Dein Beispiel Byzanz zeigt.

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