Das Rheingold-Prinzip

Das Rheingold ist ein Gutschein

Rheingold wird gerne irrtümlicherweise als sogenanntes Regiogeld narratiert. Es ist jedoch einfacher, sicherer und preiswerter als die bekannten Regiogelder.

Das Rheingold ist ein Gutschein, herausgegeben von demjenigen, der diese Gutscheine auch einlösen kann.

Bäcker geben Rheingold als Bäcker-Gutscheine heraus und decken ihre eigenen Gutscheine mit Brot und Brötchen.

Theater geben Rheingold als Theater-Gutscheine heraus und decken ihre eigenen Gutscheine mit Theateraufführungen.

Handwerker geben Rheingold als Handwerker-Gutscheine heraus und decken ihre Gutscheine mit Reparatur-Leistungen.

Wer den einzelnen Rheingold-Gutschein herausgegeben hat, das steht auf jedem einzelnen Rheingold Gutschein auch drauf.

Soweit, so allbekannt. Parfumerie-Douglas, McDonald, Saturn. Sie alle verwenden Gutscheine seit Jahrzehnten. Das Marketingmittel „Gutschein“ ist ja seit langen Jahren tradiert.

Das Rheingold-Prinzip jedoch gibt diesen Gutscheinen der einzelnen Gutschein-Herausgeber eine unglaubliche Kraft.

Was ist das Rheingold-Prinzip?

Wir Rheingolder akzeptieren diese Gutscheine untereinander und verwenden sie immer wieder.

Das macht sie kurant (von lat. currere=laufen) und damit zu einem funktionierenden Tauschmittel, nicht jedoch zu Geld.

Wir haben also ein Tauschmittel mit einer sehr stark diversifizierten Deckung, die den gesamten Warenkorb des arbeitsteiligen Wirtschaftens erfaßt.

Rheingold ist waren- und leistungsgedeckt

Wir haben weiterhin die Möglichkeit, uns mit unseren eigenen Gutscheinen auszustatten ohne dabei Euro aufwenden zu müssen. Wie kann das sein?

Die Rheingold-Drucker akzeptieren selbstverständlich die Gutscheine derjenigen, die sich die Gutscheine drucken lassen. Ein Taxiunternehmer, der Rheingolder wird, läßt sich Taxifahrten-Rheingold-Gutscheine drucken und bezahlt seinen Drucker mit Taxifahrten-Rheingold-Gutscheinen.

Der ultimative Werbe-Flyer

Eine Seite der Rheingold-Scheine bespielen die Rheingolder selber und nutzen Rheingold so als Flyer, der Werbung für die eigenen Produkte macht. Hier hat der Rheingolder Volker Reiche, der für die FAZ den Strizz zeichnet, für sich Werbung gemacht:

Anders als herkömmliche Flyer sind unsere Flyer gleichzeitig bis zu 50 Rheingold wert. Niemand fällt es also ein, diese Flyer wegzuschmeissen. Im Gegenteil. Unsere Flyer haben im Jahr bis zu 300 Kontakte.

Rheingold bringt sofortige Liquidität und erspart Euro

Die zusätzliche Liquidität, die jeder Rheingolder für sich schafft, erspart uns Rheingoldern in gleicher Kaufkrafthöhe Euro, die wir dann für Schuldentilgung und Steuerzahlung übrig haben.

Rheingold schafft eine wirksame Kundenbindung

Rheingolder sind bestrebt, ihre Gutscheine nur bei Rheingoldern auszugeben. Da Rheingold einen geschlossenen Wirtschaftskreislauf darstellt, kommen logischerweise die ausgegebenen eigenen Gutscheine immer als Umsatz wieder zu Ihnen zurück. Jeder schafft also einkaufend Nachfrage nach seinen eigenen Produkten. Ist doch eine schicke Strategie durch fröhliches Einkaufen für sich Werbung zu machen?

Rheingold verschafft Wettbewerbsvorteile

Ein Rheingolder kann sich die Rheingold der Rheingolder als Umsatz einfangen. Das kann ein Nicht-Rheingolder nicht.

Rheingold kann Projekte anschubfinanzieren

Die einzige Voraussetzung dafür ist, daß eine Gemeinschaft unter den Rheingoldern entscheidet, ein sinnvolles Projekt finanzieren zu wollen.

Wir haben das bereits mit der Ehrung des Katholiken, Antifaschisten und Ehrenbürger Düsseldorfs Aloys Odenthal durchexerziert. Mehr Infos: bitte hier klicken

Wir schaffen Wohlstand für alle

 pl     +         

= Wohlstand

Rheingold hat kein Risiko

Hat Rheingold Risiken? Nein. Wer seine Rheingold nicht mehr möchte, vernichtet sie einfach wieder und gut ist.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Österreich, Bildung & Wissenschaft, Branchen, Brasilien, Deutschland, Länder, Medien & Werbung, Personen, Prominenz, Recht & Finanzen, Rheingold, Rheingolder werden ganz einfach, Schauspieler, Schweiz, Themen, Theorie & Praxis, USA, Vietnam veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Das Rheingold-Prinzip

  1. Joerg Buschbeck schreibt:

    Rheingold kann entsparen!

    Das gute Rheingold müßte einen Eigenwert bekommen – dann kannst Du Schuldtilgungsmittel damit freisetzen!

    Liebe Grüße Jörg Buschbeck

  2. Pingback: „open source, open content, open money“ : Schweinehaus – We need something stronger!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s