Frank Norden ist Rheingolder

Frank Norden ist freier Journalist, Komponist und Produzent im Bereich des öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunks, Ton- und Bildingenieur, leistete medienpolitische Entwicklungshilfe für das BMZ in Nairobi, New Delhi, Colombo, Johannesburg, Kapstadt, Dhaka und Kaliningrad und macht Komposition und Produktion von Sendekennmusiken. Frank Norden erhielt den Internationalen Hörspielpreis des ORF für die Produktion der „Apokalypsaia“.

Im Rautenstrauch-Joest Museum hielt er eine Rede:
„Vor sechs Wochen ist hier die Ausstellung „Zwischen Tradition und Moderne – Junge Künstler aus Indonesien“ zuendegegangen, die beherrscht war nicht zuletzt von den Tönen und Klängen des indonesischen Alltags. Ich höre noch die Signaltrompete „kentungan“ oder den Reisstampftrog „lesung“, die der Künstler Anusapati aus ihrem traditionellen Wahrnehmungskontext herauslöste,…

Vor diesem Hintergrund fällt es mir darum auch nicht schwer, den Bogen zu schlagen zu Gita Lulin Maung Ko Ko aus Myanmars Hauptstadt Yangon – den Älteren von uns noch als das birmesische Rangun im Ohr-, der seit 50, ja 60 Jahren das Musikleben Myanmars bestimmt, nicht zuletzt in seiner Eigenschaft als Komponist von Filmmusiken. Er schrieb über 100 Songs, die er selber singt und entweder mit dem Bambusxylophon Patela begleitet, das er in 2-Schlegel-Manier anschlägt, oder am Piano, das er entsprechend der birmanischen Skala mit sieben Tönen pro Oktave traktiert. Diese müssen wir uns absteigend denken und zugleich sehen, dass es sich weder um eine diatonische noch um eine isotonische Skala handelt: gegenüber der Diatonik sind die Stufen 2 und 6 (h und e) etwas tiefer, die 5. Stufe (f) dagegen etwas erhöht. Die ganze Rede:

http://www.lastaffair.de/Presse/Rede_von_Frank_Norden/rede_von_frank_norden.html

Frank Norden gestaltete auch einen eigenen Rheingold-Schein:

Es zeigt ihn mit dem teuersten Tonaufnahmegerät von Welt am Strand von Swetlogorsk bei der Aufnahme des Rauschens des Meeres. Swetlogorsk war einst ein berühmter Erholungsort in Deutschland und hieß? Genau: Rauschen.

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