Warum die Finanzkrise in der Hyperinflation enden wird

Hier haben Aktivisten in Stuttgart einen Flyer zum alten Geldsystem gedruckt. Ich persönlich vermute, daß uns erst einmal eine heftige Deflation bevorsteht, in der nur Monopolpreise steigen, da es immer noch Vermögen zum Umverteilen gibt. In einer Deflation hört das Wirtschaften auf, es werden also immer weniger Waren produziert. Wird das Mißverhältnis Warenproduktion zu Geldproduktion offenbar entlädt sich das System in einer Hyperinflation.

Rheingold bleibt im übrigen kaufkraftstabil, weil wir es kaufkraftstabil halten können. Im Falle einer Hyperinflation des alten Geldes werten wir unseren Rheingold einfach gegenüber dem alten Geld auf.

Da das Rheingold ohne den beim alten Geld notwendigen Verschuldungsprozeß in die Welt kommt, bleibt ihm das Schicksal des alten Geldes erspart.

Die derzeitige Krise mit all ihren Symptomen wie Staatsverschuldung, Arbeitslosigkeit, Abbau der Sozialleistungen und steigende militärische Interventionen sind eine logische Konsequenz unsres zinsbasierten Geldsystems.

Hinter dieser Entwicklung steckt der einfache Zusammenhang, daß der Geldkreislauf und damit die Wirtschaft sofort zusammenbrechen würde, wenn die Geldmenge nicht ständig und immer schneller wächst.

Und da Geld nur aus Kredit entsteht, sind wir dazu gezwungen, eine permanente ungebremste Verschuldung imer weiter zu treiben, um dieses absurde und zerstörerische System aufrecht zu erhalten. Daß diese blinde Ausweitung der Kredite und damit der Schulden nicht nachhaltig zu realisieren ist, sehen Sie spätestens an den vielen Milliarden, die derzeit wie ein Faß ohne Boden den Banken überlassen werden.

Diese hoffnungslosen Versuche das System künstlich am Leben zu erhalten, münden in der Zerstörung aller geschaffenen Werte alle ca. 70 Jahre, da die Verschuldung durch Zins und Zinseszins exponentiell wächst – die Zinslast strebt mit steigender Geschwindigkeit gegen unendlich, doch in einer endlichen Welt kann nichts unendlich wachsen.

Wir Menschen kämpfen also einen aussichtslosen Kampf gegen den mathematisch vorprogrammierten Crash.

Verschrottung und Neubau von intakten Autos mittels „Abwrackprämie“ stellt hier nur einen harmlosen Anfang dar. Es ist leider aus mathematischer Sicht notwendig, noch sehr viel mehr zu zerstören, um dieses Finanz- und Geldsystem zu erhalten.

Der nächste Krieg ist vorprogrammiert. Die Geschichte wiederholt sich. Die so dringend benötigte Veränderung, damit wir Menschen, Sie und ich, nicht auf ewig die Verlierer in diesem feindlichen Kreislauf bleiben, ist es ein nachhaltiges, dem Menschen dienendes Geldsystem zu etablieren.

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6 Antworten zu Warum die Finanzkrise in der Hyperinflation enden wird

  1. Wake News schreibt:

    Ja, alle Zeichen stehen auf Sturm! Jeder, der sein Erspartes immer noch nicht sinnvoll investiert hat:
    1. in Vorräte
    2. in werterhaltende Metalle
    3. in Inflations-sicheren Gütern

    und sein „Euro, Franken, Dollar“ – Spielgeld immer noch auf den Konten gewissenloser Banken stecken hat, sowie wertlose Papier- oder Digital-„Wert“-papiere besitzt, sollte sich schnellstmöglich umorientieren. Rheingold ist in jedem Fall eine weitere Alternative…
    http://wakenews.net/html/weltkrieg_iii.html

  2. goldkueken schreibt:

    Du schreibst in dem Blog
    „Da das Rheingold ohne den beim alten Geld notwendigen Verschuldungsprozeß in die Welt kommt, bleibt ihm das Schicksal des alten Geldes erspart.“

    ich wuerde umgekehrt sagen: das alte Geld (Euro/Dollar) ist bislang so stabil, weil es auf Verschuldung aufbaut.
    Eine nicht auf Verschuldung aufbauende Waehrung ist an sich anfaelliger fuer ein Inflation. Siehe Deutschland 1923, DDR oder Zimbabwe.

    Beim Rheingold habe ich bislang noch nicht den Geldschoepfungsprozess verstanden, um eine Meinung zu haben, ob das inflationieren kann. Beschraenkt sich die Geldschoepfung auf das Startgeld von 100 RG?
    http://finanzcrash.com/forum/read.php?1,65629,65635#msg-65635

  3. G. Hannich schreibt:

    Als ob je schon einmal eine Inflation gekommen wäre bei der die Leute so breit und massiv von allen Seiten da vorgewarnt worden wären, damit auch der letzte Depp noch ein Haus auf Pump kaufen kann, da ja in der Inflation die Schulden wertlos werden.

    Mir ist die Denkweise dieser Inflationisten dermaßen unverständlich. Wird da nur nachgeplappert was woanders aufgeschnappt wurde?
    Denkt da niemand näher nach?
    Oder was?
    http://finanzcrash.com/forum/read.php?1,65629,65634#msg-65634

  4. Axel schreibt:

    Einen Absatz formuliere ich um

    „Und da Geld nur aus Kredit entsteht, sind wir dazu gezwungen, eine permanente ungebremste Verschuldung imer weiter zu treiben, um dieses absurde und zerstörerische System aufrecht zu erhalten. Daß diese blinde Ausweitung der Kredite und damit der Schulden nicht nachhaltig zu realisieren ist, sehen Sie spätestens an den vielen Milliarden, die derzeit wie ein Faß ohne Boden den Banken überlassen werden.“

    Und da Geld nur aus Kredit entsteht und Futter für neue Geldanlagen ist, sind wir dazu gezwungen, eine permanente ungebremste Verschuldung imer weiter zu treiben, um dieses absurde und zerstörerische System aufrecht zu erhalten. Das die blinde Ausweitung der Geldanlagen und damit der die Schulden nicht nachhaltig zu realisieren ist, sehen Sie spätestens an den vielen Milliarden, die derzeit wie ein Faß ohne Boden den Banken überlassen worden sind, um die Geldguthaben zu retten, die mit den Abwertungen erhalten geblieben sind.

    (Denn ohne die permanente Ausweitung der Geldanlagen durch Neusparen und Zins, befürfte es gar keiner Neu-Verschuldung. Die Infaltion sind die übermäßig angewachsenen Geldanlagen, das Potentiel ist nur noch nicht in Bewegung geraten.
    Ein massive Deflation sehe ich nicht, dafür aber leicht deflationäre/stagnierende Zeiten. Mit dem Ventil neues Geld läßt sich eine massive Deflation immer wieder und noch einige Zeit verhindern.)
    http://finanzcrash.com/forum/read.php?1,65629,65631#msg-65631

  5. Joerg Buschbeck schreibt:

    „Und da Geld nur aus Kredit entsteht, sind wir dazu gezwungen, eine permanente ungebremste Verschuldung imer weiter zu treiben,“

    Unfug – der Kredit kann getilgt werden -man muß nur den Guthabenhalter zum Loslassen bringen. Vielleicht hilft ja Hyperinflationsgeschwätz dabei! :o)

  6. Winfried schreibt:

    Dazwischen liegt eine herbe Deflation, die auch schon 300 Jahre gedauert hat!

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