Dr. Peter Plichta zum Periodensystem

Dr. Peter Plichta, Physiker, Chemiker und Raketenwissenschaftler ist ja Rheingolder. Aus aktuellem Anlaß weisen wir auf dessen Vortrag in der Schweiz hin, in dem er den Bezug der chemischen Elemente zur Mathematik beschreibt.

Die chemischen Elemente verlaufen nach Zahlen.

Das erste Element „Wasserstoff“ hat nur ein Proton, das zweite Element „Helium“ zwei Protonen, das nächste Element „Lithium“ drei Protonen, und die Kette setzt sich dann fort bis zum Element 83, danach ist der Spaß vorbei, da mit dem Element 84 nur noch instabile Elemente kommen.

Die Tatsache, dass das Periodensystem auf Zahlen aufgebaut ist, ist den Forschern, so Dr. Plichta, bis heute nicht zu Bewusstsein gekommen.

Denn hätten sie sich damit beschäftigt, wäre ihnen aufgefallen, dass das Element 43 und das Element 61 überhaupt nicht existiert und man wäre dann vielleicht auf die Idee gekommen, von der Anzahl der Elemente „83“ die beiden fehlenden Elemente 43 und 61 abzuziehen und wäre dann zu einer Anzahl 81 gelangt. Und 81 ist das Produkt von 3 mal 3 mal 3 mal 3, also 3 hoch 4.

Da hätte die Möglichkeit bestanden, eine Parallele zum Bau der Atome zu entdecken, denn jedes Atom kann nur aus drei verschiedenen Teilchen bestehen: der Kern besteht aus Proton und Neutron und die Elektronen kreisen um dieses System herum, so dass die Anzahl der Kernteilchen auf der Zahl 3 beruht, und die Elektronen selbst haben Eigenschaften, die als vierfach zu bezeichnen sind, das nennt man heute Quantenzahl.

Die Anzahl der Quantenzahlen eines Elektrons wurden ursprünglich mit der Zahl 3 verbunden, dem Hauptquantum, dem Nebenquantum und dem magnetischen Quantum.

Prof. Wolfgang Pauli, einer der bedeutendsten Physiker zur Zeit der Entwicklung der Atombombe, glaubte, dass das nicht überschritten werden könne, da er als Mensch trinitarisch dachte, dass also in der Welt alles dreifach sei.

Erst als ein Wissenschaftskollege die Quantenzahl durch den Spin vierfach dachte, wurde Pauli vom Tertianer im Sinne Keplers zum Quartianer im Sinne von Fludd. Robert Fludd wiederum bezog sich in seinem Hauptwerk Utriusque cosmi maioris scilicet et minoris Metaphysica, physica atque technica Historia auf Hermes Trismegistos in der Übersetzung des Asclepius und regte den Beuys Schüler Anselm Kiefer zu seinem Werkzyklus „Robert Fludd“ an.


Dr. Peter Plichta

Die Tatsache, dass das Periodensystem in Wahrheit aus 81 Elementen besteht, ist schon deswegen wichtig, weil die Zahl 81 ein schier unglaubliches Geheimnis birgt. Ihr Kehrwert beträgt nämlich 0,012345679…, eben genau jene Zahl, die Dr. Plichta auf dem Primzahlkreuz als Differenzen entdeckt hat.

Bei diesem periodischen Dezimalbruch fehlt die Ziffer 8. Dieses Dilemma konnte Dr. Plichta mithilfe einer Idee des französischen Mathematikers Cauchy beseitigen. Der periodische Dezimalbruch lässt sich nämlich in einen unendlichen Dezimalbruch verwandeln 0,0123456789(10)(11)(12)…, bei dem die Zahlen größer als 9 mit Klammerausdrücken geschrieben werden müssen. Im Kehrwert der Anzahl der stabilen Elemente 81 = 34 steckt dezimal die gleiche Ordnung, die wir auf dem Primzahlkreuz als Abstände für die Quadrate der Primzahlzwillinge nachgewiesen hatten.

Der ganze Vortrag ist hier zu sehen. Bitte hier klicken

Ein eigener Plichta-Rheingold-Schein ist in Vorbereitung.

 

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4 Antworten zu Dr. Peter Plichta zum Periodensystem

  1. extremophil schreibt:

    So, da ein direktes Kommentieren des Vortrages von Herrn Plichta auf der verlinkten Website nicht möglich ist, muss ich das wohl hier tun. (Ich beanspruche für mich nicht, chemische, mathematische und physikalische Kenntnisse vergleichbar mit denen einer in diesen Bereichen studierten Person zu besitzen, mein Kommentar gründet sich allein auf dem Wissen, das ich mir bisher, sei es durch die Schule oder eigenständig, angeeignet habe – und ich bin noch lange nicht fertig damit.)

    Die im Vortrag vorgestellte Theorie wirkt auf mich durchaus konstruiert respektive etwas zu gewollt – ich mag nicht bestreiten, dass es nur 81 stabile Elemente, drei Arten von Bausteinen der Atome und vier Quantenzahlen gibt und dass 81 sich auch als 3 hoch 4 ausdrücken lässt, aber deswegen gleich nahezu zwanghaft alles in drei Kategorien aufteilen zu wollen, halte ich für übertrieben… Dass Raum und Zeit unendlich seien, finde ich auch fragwürdig, die einzelnen Mengen mögen das durchaus sein. Mir ist auch neu, dass die Zeit dreidimensional sein soll, nur weil diese differenzierter in Form einer Unterteilung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft betrachtet werden kann – das liegt doch in der Natur der Erfahrung eines Beobachters und ändert nichts daran, dass die Zeit eindimensional ist und aus dieser Sicht ein Ereignis eben immer eindeutig als Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft klassifiziert werden kann. Und dass man drei Raum- und eine Zeitdimension mathematisch nicht konsistent miteinander verbinden könne, naja, was ist mit der Minkowski-Raumzeit? Ein bisschen komisch, alles zu zerhämmern, was nicht in dieses von der 3 und der 4 geprägte Konstrukt (oder whatsoever) hineinpasst. Zum Aufspalten der natürlichen Zahlen in drei Gruppen: Die 1 samt aller Primzahlen außer 2 und 3, der 2 und aller durch sie und nicht durch 3 teilbare Zahlen, die 3 und ihre ganzzahligen Vielfache – das spaltet N ja in keinster Weise komplett auf (was ist mit Zahlen, deren Primfaktoren > 3 sind – ist mir da etwas entgangen?). Und dass Silane mit Stickstoff (u.a.) zu Siliziumnitrid reagieren, welches praktisch edelgasartig konfiguriert ist – fucking fantastic, ist ja ganz neu, dass Verbindungen solche Zustände ganz gerne anstreben? Ich muss an dieser Stelle jedoch das Zugeständnis machen, dass der Vortragsteil, in welchem Plichta über die Silane sprach, der mit Abstand interessanteste (und mir dünkt fundierteste) Teil war.

    Einerseits Pauli und Einstein in dem Sinne zu zitieren, als dass sie wohl eher gegen die Eröffnung des CERN gewesen seien und andererseits die allgemeine Relativitätstheorie zertrümmern zu wollen – naja. (Ich mag nicht ausschließen, dass unser Universum nicht nicht vierdimensional sein könnte, übrigens.) Was ist daran so verwerflich, die Materie mittels Kollisonen von Schwerionen und Protonen noch genauer unter die Lupe nehmen und verstehen zu wollen, könnte das den Schnickschnack mit all den Einsen, Zweien und Dreien kaputt machen? Aber halt – die Quarks der DREI Teilchenfamilien haben ja eine Ladung von -1/3e beziehungsweise 2/3e (welche also Verhältnisse der ach so besonderen 1, 2 und 3 sind und wobei die Quarks jeweils eine von drei fantastischen “Farben” haben können) und bestehen aus je VIER Teilchen, jetzt macht alles einen Sinn…
    Im Ernst, ich finde es großartig, wenn Menschen (auch Herr Plichta) der gängigen Lehre kritisch gegenüber stehen und offen für neue Gedanken und Wege zu sind, allerdings muss eine wissenschaftliche Theorie falsifizierbar sein und genau dieses Kriterium verfehlt Plichtas Gedankengebäude meiner Meinung nach; ich kann mich auch hinstellen und etwas von einem großen (göttlichen) Plan oder Prinzip hinter unserem Universum erzählen – widerlegen kann das keiner.

    Zuletzt stößt einem das Ausmaß an Selbstinszenierung auf Herr Plichtas Website irgendwie übel auf, Diese Form der Darstellung der eigenen Person erscheint mir ziemlich überhöht, vielleicht fühlt sich Plichta in seiner Rolle des verkannten Genies ja wirklich wohl – wenn man schon zu den großartigen Geistern gehört, die solch tiefschürfende Wahrheiten des Universums zu erkennen fähig sind, dann können die anderen ja auch nur für bescheuert halten, nicht?

    (Mir scheint dieses Blog nicht sonderlich wissenschaftlich orientiert zu sein und insofern kann ich die Resonanz, die ich hierauf erhalten werde, nicht abschätzen – zumal ich in der Regel kaum bis gar nicht kommentiere – aber im Grunde genommen ziele ich auf keine großartige Diskussion ab, ich wollte das hier nur loswerden.)

  2. ullli23 schreibt:

    Ich dachte, es gibt nur 80 stabile Elemente.

    • Antwort schreibt:

      Nr. 83 (bzw.81) Bismut mit Atomgewicht 209 ist zwar auch radioaktiv aber die Halbwertzeit ist so groß, dass man es auch als stabil ansehen kann ( 1,9 · 10^19 a).

  3. Der 4. Weg schreibt:

    Ich weiss nicht, überall wo zuviel gerechnet wird leidet die Realität darunter. Ein kleiner Rechenfehler, ein kleiner Denkfehler und das physische Weltgebäude bricht zusammen wie ein Kartenhaus. Wie oft noch?

    Die heutige Realität zeigt doch den ganzen Schwachsinn auf der mit den Wissenschaften getrieben wird. Kein einzigster Beweis für die wahre Realität! Oder kann man etwa das entstehen eines Quarks erkären. Von nichts kommt nichts? Ein weiterer Trugschluss!

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